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Artikel: #1 Die Entstehung von "from Ana with love..."

#1 Die Entstehung von "from Ana with love..."

Liebe "FAWL"-Community,

heute möchte ich Euch einen kleinen Einblick geben, wie eigentlich die Entstehungsgeschichte von "from Ana with love..." ist.

Wir schreiben das Jahr 2020. Durch 3943 Zufälle kamen ein alter Freund und ich nach jahrelangem Kontaktabbruch wieder in Kontakt. Mittlerweile zählen er und seine Frau zu meinen engsten Freunden und das haben wir vielen gemeinsamen Pärchenabenden, intensiven, vertrauensvollen, offenen Gesprächen und jeder Menge Spaß zu verdanken.

Nach unzähligen gemeinsamen Tagen und Abenden kamen wir irgendwann in einem unserer Gespräche auf das Thema "Ziele und Wünsche". Eines meiner Ziele im Leben ist es ein eigenes Buch zum Thema Persönlichkeitsentwicklung zu schreiben.

Da mein guter Freund, wir nennen ihn mal den Hirschmann, sich persönlichkeitsentwicklungstechnisch (was ein Wort) und unternehmerisch sehr gut auskennt, brachte er einen Stein ins Rollen, der mich meinem Ziel Woche für Woche ein kleines Stückchen näherbringen sollte.

„Wer ein Buch schreiben möchte, muss anfangen zu schreiben.“ – so simpel und einleuchtend dieser Hinweis auch klingen mag, war er damals für mich eine Erkenntnis, die mich persönlich auf einer neuen Ebene weitergebracht hat. Ich musste mir eingestehen, dass ich zwar den Wunsch habe ein Buch zu schreiben, aber viel dafür getan habe ich ehrlicherweise bis zum damaligen Zeitpunkt nicht.

Ja, ich hatte damals bereits eine sehr vertrauensvolle, große Community, die mich unter anderem wegen meines Story Talks verfolgt (ein wöchentliches Fragenformat auf Instagram, in dem ich die Fragen meiner Community beantworte und versuche, wie eine Art Kummerkasten zu sein). Ich hatte eine Plattform, auf der ich Menschen erreichte. Aber soziale Netzwerke sind schnelllebig, Algorithmen unvorhersehbar und mit einem Sh1tstorm könnte morgen alles vorbei sein. Also handelte ich lieber wie jeder Aktionär es auch empfehlen würde: Ich fing an mir mehrere Standbeine aufzubauen.

So kam eins zum anderen. Neben meinem Podcast startete ich den Newsletter „from Ana with love…“, in dem ich wöchentlich meine Gedanken und Erkenntnisse zu den unterschiedlichsten Themen mit meinen Leserinnen und Lesern teilte. So konnte ich nicht nur Menschen einen positiven Input für ihren Alltag, ihre Herausforderungen und Zielsetzungen geben, sondern mich auch darin üben bewusst zu schreiben.

Ich lernte Woche für Woche, wie ich meine Gedanken in Worte packen kann und sie für Außenstehende verständlich formuliere. Ich hinterfragte meine Sichtweisen doppelt und dreifach, handelte stets nach bestem Wissen und Gewissen und das Feedback der Leser:innen war überwältigend.

Phasenweise hatte ich keine Kraft zu schreiben. Es fühlte sich so an, als hätte ich eine „Schreibblockade“, von der ich schon so oft gelesen hatte, aber es nie nachvollziehen konnte (außer in der Matheklausur in der 12. Klasse, da hatte ich auch eine „ScHrEiBbLocKaDe“ :D) . Plump übersetzt fühlte ich mich so, als gäbe es nichts zu erzählen, bis die Erkenntnis kam, dass auch das etwas ist, worüber ich schreiben könnte.

Die „from Ana with love…“-Briefe wurden zu meinem wöchentlichen Meilenstein und gaben mir immer wieder neues Selbstbewusstsein – denn ich konnte mir über mich selbst bewusst werden.

Wenn ich ein Buch schreiben möchte, brauche ich einen Verlag. Ehrlicherweise gibt es nicht viele Verlage, die ein großes Interesse daran haben mit einer „kleinen“ Influencerin wie mir zusammenzuarbeiten, was in Ordnung ist. Ein Verlag hat verständlicherweise eine Gewinnerzielungsabsicht. Wenn ich als Unternehmen die Wahl hätte die Arbeitskraft meiner Mitarbeiter:innen in ein Projekt zu stecken, das Hunderttausende Menschen erreicht oder in eins, das ein paar Tausend Menschen erreicht, würde ich vermutlich auch ersteres wählen.

Was sagt mir das? Wenn die Chancen bei einem großen Verlag schlecht stehen, gründe ich halt selbst einen.

Neben meinem Wunsch ein eigenes Buch zu veröffentlichen, habe ich seit Jahren viele weitere Ideen, wie die persönliche Weiterentwicklung in den Alltag integriert werden kann.

Ein Verlag kann ja nicht nur Bücher veröffentlichen, sondern auch Planer, Kalender, Tagebücher, Dankbarkeitslisten oder sonstige Schreibwaren – dem Shop sind keine Grenzen gesetzt, ganz so wie H&M sich auch nicht davon hat abbringen lassen Dekoration in sein Produktportfolio aufzunehmen.

Und so konnte ich endlich einen weiteren Wunsch zu einem messbaren Ziel machen – mein erstes eigenes Jahresplaner-Set.

Was ich mit diesem Beitrag sagen möchte ist, dass es wichtig ist sich große Ziele zu setzen. Als ich vor fast 2 Jahren den Gedanken hatte ein Buch zu schreiben war dies mein „großes Ziel“.

Wer erfolgreich sein will, braucht aber einen Fixstern. Alle Dinge, die wir tun, sollten langfristig auf diesen Fixstern ausgerichtet sein. Wir dürfen unterwegs viele neue Dinge ausprobieren. Es ist ebenfalls gut möglich, dass sich unterwegs aufgrund der neu gesammelten Erkenntnisse und Erfahrungen weitere Wege auftun und ein neuer Fixstern entsteht. Wir dürfen unseren Fixstern jederzeit ändern.

Und so habe ich auf dem Weg zu meinem ersten eigenen Buch eine neue Leidenschaft entdeckt: Produktdesign von Schreibwaren.

Ich liebe es meiner Kreativität freien Lauf zu lassen. Ich liebe es neue Dinge dazuzulernen und die Ergebnisse mit Euch zu teilen. Es erwärmt mein Herz, meine Produkte auf Euren Schreibtischen und in Euren Händen zu sehen und das Feedback zu erhalten, dass die Produkte Euch in Eurem Alltag helfen achtsamer und organisierter zu sein.

Und meine größte Erkenntnis daraus ist: DAS ist mein Fixstern. Ich möchte Euch Produkte, Dienstleistungen und Content liefern, die Euch weiterbringen. Das Werkzeug kann jederzeit ein Neues sein, egal ob ein Newsletter, ein Podcast, ein Wochenplaner oder irgendwann dann endlich ein Buch. Auch dahinter wird es wieder neue kleine Steps geben, die mich meinem Fixstern Stück für Stück näherbringen werden. Aber ankommen möchte ich nie. Er soll für immer mein Fixstern bleiben, weil er mich ein Leben lang antreiben wird. Wie auch immer das Werkzeug dann sein wird. <3

Much love,

Ana